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Das KfW-Programm 441

Förderung für den Aufbau von Ladeinfrastruktur an Mitarbeiterparkplätzen, für Elektrofahrzeuge betrieblicher oder kommunaler Flotten sowie für Dienstfahrzeuge

Im November 2021 hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Förderung für gewerblich genutzte nicht öffentliche Ladeinfrastruktur gestartet. Das KfW-Programm 441 ist der Nachfolger der ausgelaufenen Wallbox-Förderung für privat genutzte Ladepunkte, bekannt unter dem Kürzel KfW 440. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die neue Förderung vor und helfen Ihnen bei der Einschätzung, ob das Programm für Sie in Frage kommt.

Bevor wir starten…

Wie plant CUBOS ein Projekt für gewerbliche Ladeinfrastruktur?

Gemeinsam mit Ihnen analy­sieren wir Ihren Ladebe­darf und prognos­ti­zieren das Szenario von morgen und übermorgen. Weil wir immer die komplette Ladein­fra­struktur im Blick haben, beraten wir Sie fair und trans­pa­rent, wo Sie bei der Erstin­stal­la­tion durch Reserven für kommende Ausbau­stufen später viel Geld sparen können. Die können z.B. zusätz­liche Leerrohre für spätere Ladepunkte, zusätz­lich zur Strom­lei­tung verlegte Netzwerk­kabel oder ein Vorhalt für eine Photo­vol­taik-Anlage oder einen Batte­rie­puffer sein. Darüber hinaus betrachten wir das zu erwar­tende Ladever­halten, damit das Gesamt­system ideal ausba­lan­ciert ist zwischen der Dimen­sio­nie­rung auf Lastspitzen und einem wirtschaft­li­chen Betrieb.

PDF über das Leistungs­spek­trum als Download

Was sind die ersten zentralen Fragen für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur?

Generell und branchen­un­ab­hängig sollten Sie diese drei Themen­kom­plexe betrachten:

Was kann ich bei mir errichten?
Wie sind die Gegeben­heiten vor Ort? Wie ist der Hausan­schluss dimen­sio­niert? Wie viel Energie steht davon für die LIS zur Verfügung?

Was will ich für eine Ladeinfrastruktur?
Wie viele Ladepunkte sind sinnvoll? Welche Ladeleis­tung soll je Ladepunkt bereit stehen? Wo platziere ich die Ladepunkte am besten? Soll mit Gleich­strom oder Wechsel­strom geladen werden?

Was muss ich noch bedenken?
Welche externen Vorgaben gibt es? Was fordern z.B. Lizenz­partner oder Gesetz­geber – auch mit Blick in die Zukunft? Was habe ich in Bezug auf mein elektri­sches Gesamt­system in den nächsten Jahren noch vor?

Damit Sie ein Anrecht auf die KfW-Förderung erlangen können, müssen Sie zuerst einen Bewil­li­gungs­be­scheid bekommen haben, bevor Sie die verbind­liche Bestel­lung der Ladesta­tion unter­zeichnen bezie­hungs­weise einen Liefe­rungs- und Leistungs­ver­trag abschließen. Planungs- und Beratungs­leis­tungen gelten in der Richt­linie hingegen explizit nicht als Vorhabenbeginn!

Gerne prüfen wir kurzfristig Ihr Vorhaben vor Ort an Ihrer Gewerbeimmobilie

Die KfW-Förderung 441 Schritt für Schritt erklärt

Für Vorhaben in Deutsch­land sind folgende wirtschaft­lich tätige Unter­nehmen antragsberechtigt:

  • Unter­nehmen der gewerb­li­chen Wirtschaft, die sich mehrheit­lich in Privat­be­sitz befinden
  • Kommunale Unter­nehmen
  • Körper­schaften und Anstalten des öffent­li­chen Rechts, zum Beispiel Kammern oder Verbände
  • Gemein­nüt­zige Organi­sa­tionen einschließ­lich Kirchen
  • Einzel­un­ter­nehmer oder Freiberufler

Gefördert wird die Umsetzung des Gesamt­vor­ha­bens nach Abschluss der Planungs­phase bis zur Inbetrieb­nahme. Dies umfasst den Erwerb und die Errich­tung einer fabrik­neuen Ladesta­tion mit einem oder mehreren Ladepunkten inklusive des elektri­schen Anschlusses (Netzan­schluss und Batte­rie­spei­cher) sowie damit verbun­dene notwen­dige Neben­ar­beiten an nicht öffent­lich zugäng­li­chen Stell­plätzen in Deutschland.

Bei der Ermitt­lung der Gesamt­kosten können Kosten für folgende Leistungen berück­sich­tigt werden:

  • die Ladestation(en) selbst (Hardware)
  • das Energie­ma­nage­ment- bzw. Ladema­nage­ment­system zur Steuerung von Ladesta­tionen (Software/Backend)
  • der elektri­scher Anschluss (Netzan­schluss) sowie etwaige Batteriespeichersysteme
  • notwen­dige Elektro­in­stal­la­ti­ons­ar­beiten inklusive der Erdarbeiten
  • notwen­dige techni­sche und bauliche Maßnahmen am Netzan­schluss­punkt und am Gebäude (zum Beispiel bauliche Verän­de­rungen zur Teilnahme an einem Flexi­bi­li­täts­me­cha­nismus nach § 14a Energie­wirt­schafts­ge­setz (EnWG))
  • notwen­dige Ertüch­ti­gungs-/Moder­ni­sie­rungs­maß­nahmen der Gebäu­de­elek­trik sowie der Telekom­mu­ni­ka­ti­ons­an­bin­dung der Ladestation

Nicht gefördert werden die laufenden Kosten im Betrieb.

Die Förderung erfolgt durch einen Inves­ti­ti­ons­zu­schuss, der nach Abschluss Ihres Vorhabens von der KfW-Bank auf Ihr Konto überwiesen wird. Der Zuschuss beträgt 70% der förder­fä­higen Gesamt­kosten, jedoch maximal 900,00 Euro pro Ladepunkt.

Unter­schreiten die Gesamt­kosten des Vorhabens 1.285,71 Euro, wird keine Förderung gewährt.

Insgesamt ist die Förderung auf maximal 45.000 Euro je Standort (Inves­ti­ti­ons­adresse) beschränkt. Sind unter einer Inves­ti­ti­ons­adresse mehrere Unter­nehmen ansässig, so gilt der maximale Zuschuss­be­trag je Inves­ti­ti­ons­adresse und Unternehmen.

  1. Die Förderung wird online bei der KfW beantragt.
  2. Die Förderung wird bewilligt.
  3. Das Vorhaben wird binnen 12 Monaten nach Bewil­li­gung umgesetzt.
  4. Die Ladein­fra­struktur wird in Betrieb genommen und in der OBELIS-Plattform der NOW GmbH angemeldet.
  5. Die Förderung wird ausgezahlt.
  6. Während der garan­tierten Halte­dauer von sechs Jahren wird in einem halbjähr­li­chen Report die verladene Strom­menge über OBELI gemeldet.

Berück­sich­tigen Sie bei der Antrag­stel­lung, dass die Anzahl der Ladepunkte nach der Antrag­stel­lung im Zuschuss­portal nicht erhöht werden kann. Kommen im Zuge einer Erwei­te­rung des Vorhabens weitere Ladepunkte hinzu, stellen Sie vor dem Beginn dieses Teilvor­ha­bens einen weiteren Antrag im KfW-Zuschussportal.

Die Nutzung der Ladesta­tion ist ausschließ­lich für das Aufladen unter­neh­mens­ei­gener elektrisch betrie­bener Flotten­fahr­zeuge und Carsha­ring-Fahrzeuge sowie der elektrisch betrie­benen Fahrzeuge der Beschäf­tigten des Unter­neh­mens vorgesehen.

Die Kombi­na­tion mit anderen öffent­lichen Förder­mitteln wie Krediten, Zulagen und Zuschüssen ist nicht möglich. Für ergän­zende Vorhaben wie z.B. die Errich­tung einer PV-Anlage können aber weitere KfW-Förder­­pro­gramme genutzt werden.

Spätes­tens bis zum Upload der Rechnungen im Zuschuss­portal  muss der Stromliefer­vertrag für erneuer­bare Energien abgeschlossen sein, er muss zu diesem Zeit­punkt aller­dings noch nicht begonnen haben.

Neben­ar­beiten wie z. B. Erd­arbeiten dürfen durch das antrag­stel­lende Unter­nehmen in Eigen­regie ausge­führt werden. Die Errich­tung und Inbetrieb­nahme (Anschluss) der Ladein­fra­struktur muss durch ein Fach­unternehmen erfolgen, das in einem Installateur­verzeichnis eines Netz­betreibers ein­getragen ist.

Gerne verweisen wir Sie an dieser Stelle auf das Merkblatt der KfW und leiten Sie auch direkt auf das Antrags-Portal.

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    Ich inter­es­siere mich generell für das Thema gewerb­liche Ladeinfrastruktur
    Ja

    Ich inter­es­siere mich für das Förder­pro­gramm 441 der KfW
    Ja

    Geplante Ladepunkte

    Instal­la­tion

    Wer soll die Ladein­fra­struktur nutzen
    Kunden­fahr­zeugeMitar­bei­ter­fahr­zeugeFlotten­fahr­zeugeweitere Perso­nen­gruppen

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    Kontakt
    Ihr Wallbox-Experte:

    Markus Schuchardt
    0173 868 19 23