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Nichtöffentliche Ladeinfrastruktur an Gewerbeimmobilien

So machen Sie Ihr Gebäude fit für die Mobilität von morgen

Die Elektro­auto-Welle rollt. Im ersten Halbjahr 2021 wurden in Deutsch­land bereits 148.716 Elektro­autos neu zugelassen – bei 194.163 im gesamten Jahr 2020 setzt sich das exponen­ti­elle Wachstum in den Zulas­sungs­zahlen also fort. Der Gesetz­geber hat seinen Teil dazu beigetragen und die unter dem Titel “Umwelt­bonus” bekannte Förderung schon jetzt bis Ende 2025 festge­schrieben, damit der Markt­hoch­lauf der Elektro­mo­bi­lität weiter an Fahrt gewinnt.

Damit auch die Ladein­fra­struktur mithalten kann, wurden zunächst private Wallboxen gefördert. Unter dem Programm 440 hat die KfW alleine bis Juni 2021 für rund 600.000 Ladepunkte einen Zuschuss von je 900 Euro gewährt und das Programm bereits mehrfach verlän­gert. Jetzt sind die Unter­nehmen dran, denn auch vor Firmen- und Büroge­bäuden stehen immer mehr E-Fahrzeuge und könnten in dieser Zeit geladen werden.

Eine entspre­chende Förderung startet am 23. November unter der Nummer 441 – hier finden Sie weitere Infor­ma­tionen dazu. Gerne steht CUBOS Ihnen beratend und später auch in der Umsetzung Ihres Projekts zur Seite.

Wir bei CUBOS sind es gewohnt, dass wir nicht jede Kabel­rolle schultern können 😉

FAQ zum Thema nichtöffentliche Ladeinfrastruktur

Wir haben die wesent­li­chen Fragen für das Laden von E- und Hybrid-Fahrzeugen am Arbeits­platz zusam­men­ge­stellt. Wissens­wertes für Autofahrer, Immobi­li­en­be­sitzer und Unternehmer.

Die Infos werden regelmäßig geprüft und aktualisiert, zuletzt am 10.09.2021

Aktuell müssen Sie das noch nicht. Der Gesetz­geber arbeitet aber an einer Verpflich­tung. Ein erster Schritt war die Verab­schie­dung des Gebäude-Elektro­mo­bi­li­täts­in­fra­struktur-Gesetz (GEIG). Es regelt, dass beim Neubau von Nicht­wohn­ge­bäuden mit mehr als sechs Stell­plätzen jeder dritte Stell­platz mit Schutz­rohren für Elektro­kabel auszu­statten ist. Bei einer größeren Renovie­rung bestehender Nicht­wohn­ge­bäude mit mehr als zehn Stell­plätzen muss jeder fünfte Stell­platz mit Schutz­rohren für Elektro­kabel ausge­stattet und zusätz­lich mindes­tens ein Ladepunkt errichtet werden.

In der Regel sind Ladepunkte an Firmen­ge­bäuden nicht­öf­fent­lich. Und damit bestimmt der Eigen­tümer des Ladepunktes über die Spiel­re­geln. Die wichtigste für den Betreiber: Er kann den Ladepunkt öffent­lich zugäng­lich machen, muss es aber nicht. Ein nicht­öf­fent­li­cher Ladepunkt kann über indivi­du­elle Regelungen freige­schaltet werden.

Die staat­li­chen Förde­rungen stehen in den Start­lö­chern. Aus unseren Erfah­rungen mit dem KfW-Programm 440 für privat genutzte Wallboxen wissen wir, dass mit dem Start der Förderung alle Anbieter vor der Flut der Anfragen kapitu­lieren. Sie sollten daher jetzt schon Ihr Vorhaben planen und dimensionieren.

Generell steigern Sie den Wert und die Attrak­ti­vität Ihrer Gewer­be­im­mo­bilie, wenn Sie eine Ladein­fra­struktur vorhalten und mit einem cleveren Energie­ma­nage­ment nutzen Sie etwaige Solar­energie besonders effizient. 

Prinzi­piell sind die zu beant­wor­tenden Fragen dieselben wie im Einfamilienheim:

  • Wie viele Ladepunkte sind sinnvoll und wo sollen diese instal­liert werden?
  • Wie ist die Leitungs­füh­rung von der Haupt­ver­tei­lung bis zu den Ladepunkten?
  • Wieviel Strom soll an den Ladepunkten zu Verfügung gestellt werden und was verkraftet der Hausanschluss?
  • Wie sollen die Ladepunkte freige­schaltet bzw. verwaltet werden?
  • Wie wird die am Ladepunkt abgenom­mene Energie erfasst und protokolliert?

All diese Fragen beant­worten wir gemeinsam in einem Vor-Ort-Termin an der Immobilie. Denn nur vor Ort lassen sich die tatsäch­li­chen Begeben­heiten erfassen und es ergeben sich Optimie­rungs­mög­lich­keiten, die nach Aktenlage verborgen geblieben wären. Verein­baren Sie am besten noch heute einen Termin mit CUBOS.

Von Ladema­nage­ment spricht man, wenn die einzelnen Ladevor­gänge gesteuert, erfasst und verwaltet werden. In der Regel erfolgt das über eine Software.

Schon in der einfachsten, denkbaren Konfi­gu­ra­tion brauchen Sie an einer Gewer­be­im­mo­bilie ein Ladema­nage­ment – außer sie geben den Ladepunkt komplett frei wie eine Steckdose: Stecker rein, Strom kommt raus. Dies empfehlen wir noch nicht einmal auf dem “Chefpark­platz”, denn spätes­tens beim Finanzamt wird es wegen des geldwerten Vorteils unangenehm.

Unter Lastma­nage­ment versteht man die Verwal­tung von paral­lelen Ladevor­gängen an mehreren Ladepunkten einer Haupt­ver­tei­lung. Hierbei kann es um die Auftei­lung der maximalen Gesamt­la­de­leis­tung gehen oder um das Verwalten der im System zusätz­lich zur Verfügung stehenden Energie aus Photo­vol­taik oder ähnlichem.

Die Königs­klasse ist ein volldy­na­mi­sches Lade-Lastma­nage­ment, bei dem der Laden­punkt­be­treiber über eine zentrale Bedien­ein­heit sämtliche Ladevor­gänge an allen Ladepunkten einsehen, steuern und verwalten kann.

Natürlich muss Ihr Arbeit­geber Ihnen das Aufladen gestatten, schließ­lich ist es zunächst erstmal sein Strom. Ohne sein Einver­ständnis würden Sie sich unrecht­mäßig berei­chern. Doch das Thema ist komplexer. Gestattet Ihnen der Arbeit­geber das Laden am Firmen­ge­bäude, so ist dieser Strom in der Regel als geldwerter Vorteil anzusehen – ähnlich wie eine Tankkarte oder ein Fahrt­kos­ten­zu­schuss. Solche Zuwen­dungen unter­liegen Freigrenzen. Überschreiten Sie diese, müssen Sie dafür Steuern zahlen.

WEGs sind durch das bisherige Förder­pro­gramm 440 der KfW gefallen, denn eine WEG gilt nicht als Privat­person und nur die waren antrags­be­rech­tigt, bisher konnte nur jeder Wohnungs­ei­gen­tümer für sich eine Wallbox­för­de­rung beantragen. Eine WEG hat häufig aber auch kein Interesse, Ladein­fra­struktur zu kaufen und vor allem zu betreiben, weil sie damit ihre Mehrwert­steu­er­be­freiung gefährdet. Hier kommt der so genannte Charging Point Operator – kurz CPO – ins Spiel. Der CPO sitzt zwischen der WEG als Insti­tu­tion und dem Autofahrer, der an den Ladepunkten Strom in sein Auto “tankt”. CUBOS berät WEG in diesem Zusam­men­hang mit einem breiten Erfah­rungs­schatz, stellt die entspre­chende Software zur Verfügung und bietet diesen Dienst als CPO ggf. auch selbst an. 

CUBOS bietet eine Komplettlösung für gewerbliche Ladeinfrastruktur

Egal, ob als Nachrüst­lö­sung oder für eine Erstaus­stat­tung – bei CUBOS bieten wir eine optimal aufein­ander abgestimmte Kombi­na­tion aus Hardware und Software. Unsere Wallbox C11E steht in den drei Varianten “Go”, “Smart” und “Premium” zur Verfügung. Alle drei sind solide Ingenieurs­kunst “Made in Germany” in formschönem Design und in einer massiven Ausfüh­rung aus Edelstahl. Und unsere Software CUBOS.Connect ist Ihr Einstieg in die wohl komfor­ta­belste Verwal­tung Ihrer Ladepunkte.

Gerne prüfen wir kurzfristig Ihr Vorhaben vor Ort an Ihrer Gewerbeimmobilie
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Ihr Wallbox-Experte:

Markus Schuchardt
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